Biographien | Story-Outlines

Saison XI (2020)


 

 Jovan Arsenic

93702186 625563871633142 3642916180143898624 nJovan Arsenic, geboren in Jugoslawien. Im Januar 2000 Abschluss als Diplom Psychologe an der Universität in Belgrad mit dem Schwerpunkt Klinische- und Sozialpsychologie. Von 2000 bis 2004 studierte er Film- und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Stipendiat der Münchener Drehbuchwerkstatt im Jahrgang 2015/2016. Seine Filme wurden an zahlreichen Filmfestivals gezeigt (Berlinale, Locarno, Karlovy Vary, Montreal etc.) Jovan Arsenic lebt zwischen Berlin und Wien, und arbeitet als Psychologe, Autor und Regisseur.

 


Kurzinhalt „Sommerschule“
Sommerschule ist die Geschichte einer Vereinnahmung. Während geflüchtete Afghane Zmarak (22) um eine Aufenthaltsgenehmigung kämpft und hofft, mit dieser seine Unabhängigkeit zu bereichern und sich ein neues Existenz unter günstigeren Umständen aufzubauen, befindet sich Amina (40, mit 9 Jahren aus Afghanistan immigriert) auf ihrem Lebensweg bereits ganz woanders: Sie hat es vollbracht, eine neue Identität jenseits ihrer Herkunft zu etablieren und einen anerkannten Platz in der Gesellschaft einzunehmen, fühlt sich jedoch gefangen in ihrer Ehe, ihrem Alltag und den Konventionen, denen sie sich ausgesetzt sieht. Für Zmarak verkörpert Amina das Gelingen seines Vorhabens. Er selbst hingegen löst eine tief vergrabene Sehnsucht in Amina aus, - nach ihrer Heimat und Kultur, nach einem vermeintlichen Gegenentwurf zu ihrem Leben, und nicht zuletzt nach einer Leidenschaft, die in ihrer Ehe längst auf der Strecke geblieben ist. Volker (60), Aminas Ehemann, Jura Professor, der sich Zmarak von Anfang an betont freundlich und hilfsbereit gibt und sich selbst gerne als vorurteilhaften Menschen sehen möchte, instrumentalisiert Zmarak dazu, seinen Mitmenschen aber auch seiner Frau gegenüber seine Toleranz und Offenheit zu demonstrieren. Doch wenn sein eigenes Leben plötzlich an Bequemlichkeit einzubüßen droht und seine Ehe auf der Kippe steht, gewinnen die Vorbehalte schnell wieder Überhand. Da hört Volkers Toleranz auf und er beseitigt den „Fremdkörper“.
 

Status: Drehbuch


 Stephanie Scheiner

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Stephanie Scheiner
 wurde 1980 in Wien geboren. Nach einer Ausbildung zur Psychotherapeutin arbeitete sie einige Jahre in diversen sozialen Einrichtungen, bis sie sich entschied, aus einer Leidenschaft mehr zu machen. Liebt Filme und muss schreiben.


Kurzinhalt „Die Hütte“

Xaver und Julia fliehen vor dem Alltag aus der Stadt - eine abgeschiedene Hütte soll Ruhe und Erholung bringen. Doch was idyllisch beginnt, kehrt sich bald ins Gegenteil. Denn was dort auf die beiden wartet, ist all das, was unausgesprochen zwischen ihnen liegt, und auf bedrohliche Art Gestalt annimmt. Was dort auf die beiden wartet, sind sie selbst. „Wir können hier nicht mehr weg. Wir können nirgendwo mehr hin …“

Status: Drehbuch

 

 

 

Brigitta Kanyaro

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Brigitta Kanyaro wuchs in der transsilvanischen Kulturstadt Cluj-Napoca, in Rumänien auf. 2001 in Wels, Österreich angekommen, begann für die damals elf Jährige die Odyssee, einen Kulturschock, eine äußerst schwierige häusliche Situation und das Erlernen einer neuen Sprache unter den sehr konträren Einflüssen von Neugierde und Heimweh zu bewältigen. Trotz aller Befremdlichkeiten war Brigittas Bedürfnis nach Kommunikation größer und trieb sie ins Theater, wo sie in Jugendensembles zu spielen begann.

Brigitta erlernt nach der Schauspielausbildung diverse Funktionen als Produktions- und Castingassistenz, Skript/Continuity und Übersetzerin. 2016 entstand das Konzept für ihren ersten Kurzfilm, welches anschließend in Zusammenarbeit mit der rumänischen Autorin Raluca Manescu zu einem Drehbuch wurde. „Liniste“  lief nach seiner Weltpremiere beim Transsylvania International Filmfestival noch u. A. beim ANOMIULIFF, dem DIVAN Filmfest und dem rumänischen Filmfest München. Ihr Regiedebut „ANNAMALAI“, (Kurzfilm) produziert von Kaiserfilm, ist nun ebenso in den Startlöchern des Festivalrennens.  

Kurzinhalt „Eine Symbiontin"

Die zynische Griechin Alexis Gataki (29), setzt nach dem Suizid ihrer Zwillingsschwester alles daran, so rasch wie möglich die Wohnung zu wechseln, allerdings halten sie ihre allmählich außer Kontrolle geratenen Zwangsstörungen an jenem Ort gefangen. Aufgrund ihrer Unterwürfigkeit in der Beziehung zu ihrer Schwester, hat sie nun endlich die Möglichkeit allein ihre kleine Welt zu entdecken. Zerrissen zwischen zwei kulturell geprägten Milieus, muss Alex lernen zunächst sich selbst und dann der Gesellschaft zu Vertrauen und sich fallen zu lassen, um aufgefangen werden zu können.

Status: Treatment

 

Franziska Pflaum

Franziska Pflaum klein

Franziska Pflaum 
Drehbuch&Regie
Zwischen Wien, Berlin, Brünn und den Tiroler Alpen sozialisiert.
Irgendwo zwischen Drama und Tragikomödie zuhause. 
Liebt und lebt menschliche Abgründe.
Will knapp am Mainstream vorbeischießen und 
trotzdem ein breites Publikum erreichen.
 
Kurzinhalt "Mylady"
Der 24H Pflegerin Miladi ist auf dem Weg von Wien nach Slobozia (Rumänien). Alle sechs Wochen pendelt sie quer durch Europa. Als Alleinverdienerin, Ehefrau, Mutter und werdende Großmutter, lastet ein enormer Druck auf ihr. Der Bus mit dem sie und andere Pflegerinnen unterwegs sind wird ausgeraubt. Miladi gelingt mit Hilfe der mysteriösen und freiheitsliebenden Selma die Flucht. Die Frauen landen fälschlicher Weise auf der Fahndungsliste der Polizei. Es beginnt eine abenteuerliche Reise durch Ost Europa. Miladi beginnt in ihrer misslichen Lage eine Chance zu sehen: Sie legt ihre Bescheidenheit, die ihr ganzes Leben geprägt hat, ab und gibt sich das erste mal ihrem Lebenshunger hin. 
 
Status: Exposé

 

Daniela Golpashin

MF9578 2Daniela Golpashin, 

Jahrgang 1985, 
Schauspielerin, 
Rockstar
und 
Drehbuchautorin.
Große Freude am 
Komödienschreiben!
An Komödien.
Am Schreiben.
Generell..
Gemeinsam-
auch einsam.
 
Weltberühmte Zitate:
„Manchmal wünschte ich mir, ich würde in einem Musikvideo aus den 90ern leben!“
„Scheiße, jetzt hat mir der Virus meinen Humor desinfiziert!“
 
Kurzinhalt "Freindinnen"
Herta Klemminger, Ende 70, Typ „Wiener Wohlstand“ möchte nach dem Tod ihres Gatten eigentlich nur Eines: ihre Ruhe. Als sie dann aus dem Testament ihres Mannes erfährt, dass er sich mit seinem muslimischen, besten Freund Mohammed begraben lassen möchte und dann auch noch Mohammeds esoterische Frau Ulli Müller- Farzadeh, Mitte 70, vor Herta’s Tür steht, ist der Traum des ruhigen Lebens endgültig vorbei:
Die zwei gegensätzlichen Frauen werden über ein gemeinsames Erbe im Ausland informiert, welches sie in ein aufregendes Abenteuer stürzt und die Beiden zwingt, sich -trotz ihrer Gegensätze- zusammenzuraufen.
Ein Roadmovie -
Komödie.
 
Status: Treatment

 

 

 

Volker Schmidt und Inna Cebotari

Kurzbiographie:

geboren 1976 in Klosterneuburg. Autor, Regisseur und Schauspieler. Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien, Schauspielengagements u.a. in Wien, Berlin, Graz sowie in mehreren Spielfilmen (u.a. Kleine Fische)

Als Regisseur Inszenierungen u.a. bei den Wiener Festwochen, Staatstheater Hannover, Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Saarbrücken, Schauspielhaus Wien, am Lettischen Nationaltheater Riga, am Deutschen Staatstheater Temeswar sowie an diversen Theatern in Kopenhagen, Moskau, Skopje, und in Bhutan.

Seit 2002 Tätigkeit als Dramatiker, Ur- und Erstaufführungen u.a. am Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Hannover, Schauspiel Leipzig, Stadttheater Ingolstadt, Ballhaus Ost Berlin, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz.

Gewinner mehrerer Preise, u.a. Jury- und Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes mit Die Mountainbiker, Berliner Kindertheaterpreis, Einladungen u.a. zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Festival für Dramaturgie Santiago de Chile, NET-Festival Moskau, Tbilissi Literatur Festival. Seine Stücke wurden bisher in elf Sprachen übersetzt und von Utrecht bis Novosibirsk gespielt.

In Wien arbeitet er regelmäßig mit seiner freien Gruppe new space company, mit der er für komA den Nestroy-Preis für die beste Off-Produktion erhielt. 

Kurzinhalt "Molodova"

Die Geschwister Iulia und Gicu wachsen  – wie viele Kinder in Moldawien – ohne Eltern bei ihrer Großmutter in ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater ist verschwunden, ihre Mutter Cristina muss in Wien als Putzkraft arbeiten. Als diese sich immer seltener meldet und nicht einmal mehr zu Ostern zu Besuch kommt, beschließen die beiden kurzerhand, sie in Wien zu besuchen. Sie schlagen sich illegal auf einer gefahrenvollen Reise bis Österreich durch, um am Ende herauszufinden, dass ihre Mutter ein Leben führt, von dem sie nichts wussten. Cristina ist mittlerweile in einer Beziehung mit Hans, einem erfolgreichen Grafik-Designer, der der Gleichförmigkeit seines Lebens entfliehen wollte und sich in die Moldawierin verliebt hat. Als die beiden Welten in Cristinas Leben durch die Ankunft der Kinder aufeinanderprallen, zeigt sich, dass die gesellschaftlichen Gräben, die sich aufgrund der Herkunft auftun, nicht so ohne weiters zuschütten lassen.

Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt: aus jener der Kinder, aus Hans’ und schließlich aus Cristinas Perspektive. Die drei Erzählstränge ergänzen sich nach und nach und ergeben erst am Ende ein vollständiges Bild.  

Status: Treatment