Biographien | Story-Outlines

Saison VI (2015)

Alfoz Tanjour

Alfouz TanjourKurzbiographie: Alfoz Tanjour was born in Salameih, Syria in 1975. He studied Filmmaking at the Academy of Fine Arts in the Republic of Moldova from 2000 to 2004. Since graduating, he has made several projects as director, director of photography, editor or executive producer, including more than fifteen documentaries for Al Jazeera Documentary Channel. Tanjour’s short ‘A Little Sun’ (2007) won Tanit of Bronze at the Carthage Film Festival in 2008 and a Special Jury Mention in the Love International Film Festival in Mons, Belgium in 2009. His documentary version of (Wooden Rifle) took Public Liberties & Human Rights Award in 9th Aljazeera International Documentary Film Festival 2013 and “Gold Panda” as Best Asian Production Award in 2014 at the International “Gold Panda” Documentary Festival. ‘Wooden Rifle’ is his first narrative feature.

Alfoz' Geschichte "Wooden Rifle"
During the Syrian revolution, 21 years old Noor tries to escape with his mother to Europe to live with the father, an ex-political prisoner during the 1980s who managed to leave the country and started working as a ‘smuggler’ after all his beliefs are changed. The mother refuses to leave Damascus in spite of the war, until Noor convinces her after their house is destroyed and all their documents are lost. They decide to travel via sea following the father’s advice. Things take a different direction as the boat drowns in the sea and the mother dies. The father after a while of Noor’s arrival enters a coma because of a fight regarding his work. The son finds himself obliged to take care of the father amidst all this mess.

Arian Jalaeefar

Arian JalaeefarKurzbiographie: 1987 kam ich zur Welt... Ein Jahr alt war ich, als mein Vater starb. Meine Großeltern haben mich adoptiert und aufgezogen. Schön war meine Kindheit schon, aber ich spüre Spuren von einer traurigen Vergangenheit, die mich immer begleiten. 
Meine Heimat Iran hat mir nicht viel Freude bereiten können... Ich sehnte mich nach einem schönerem Leben. Mit 17 wurde ich nochmals adoptiert und kurz drauf wanderte ich nach Deutschland aus.
Neues Land, neue Sprache, neue Freunde, neue Schule… 
Sechs Jahre hab ich in Bremen gelebt und bin danach nach Wien gezogen. In Wien begann ich mit der Arbeit als Schnittassistentin bei Golden Girls Filmproduktion, wo ich meine Leidenschaft Film wirklich kennengelernt habe. Das Medientechnikstudium auf der Fachhochschule St. Pölten war für mich eine zusätzliche Bestätigung meines Interesses: Ich möchte Filme machen. Mittlerweile bin ich oft genug umgezogen, um zu wissen, dass es egal ist WO ich bin - ich bin so wie ich bin. 

Arians Geschichte "Little Death"
Maryam lebt seit 5 Jahren in Wien. Sie kommt aus dem Iran. Auf Grund ihrer politischen Überzeugungen war sie in ihrer Heimat im Gefängnis und wurde dort gefoltert. Die traumatischen Erinnerungen an Gefängnis, Folter und das Leiden ihrer Freunde gehen ihr nie aus dem Kopf. Sie besucht regelmäßig eine Therapeutin.
Maryam verliebt sich in Martin. Er ist liebevoll und umgänglich. Er scheint ihr Traummann zu sein. Das Problem beginnt dann, wenn Martin seine sexuellen Vorlieben schildert. Bis zu dem Zeitpunkt hat er sich schüchtern und rücksichtsvoll zurückgehalten. Maryam wurde aber langsam zu seiner großen Liebe, mit der er über seine Leidenschaften redet. Martin liebt gewaltvollen Sex - Sado Maso wird zum Thema in ihrer Beziehung.
Ihre unterschiedlichen Ansichten von Gewalt zieht sie in einen großen Konflikt.

David Clay Diaz

David ClayDiazKurzbiographie: DAVID CLAY DIAZ wurde 1989 in Asuncion, Paraguay geboren, verbrachte die ersten Lebensjahre in Lima, zog jedoch bald seiner Mutter nach Wien hinterher. 
David studierte Philosophie in Wien und drehte einige Kurzfilme, bis er 2010 sein Regie Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) aufnahm. Sein Abschlussfilm „Agonie“, bei dem er Regisseur, Drehbuchautor und Produzent in Personalunion war, feierte Weltpremiere bei der 66. Berlinale und wurde für als „Bester Erstlingsfilm“ nominiert. Zorro Filmverleih bringt „Agonie“ im Herbst 2016 in die Kinos. Zur Zeit entwickelt er im Rahmen des First Movie Programs des Bayerischen Filmzentrums und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk sein vom Drehbuchforum Wien gefördertes Spielfilm Debüt „Gracias a la vida“. Ebenfalls entwickelt er zur Zeit mit der coop99  Filmproduktion einen weiteren Kinofilm.

Davids Geschichte "El Dorado"
Consuelo (30), eine wunderschöne Lateinamerikanerin, folgt Peter (68) mit der naiven Hoffnung ihrem kleinen Sohn Adrian eines Tages ein besseres Leben zu ermöglichen, nach Österreich. Sie lässt Adrian zunächst bei der Großmutter zurück, um in Österreich zuerst eine Arbeit und eine Wohnung zu finden, um ihrem Sohn baldmöglichst Sicherheit zu bieten. In Baden angekommen hält Peter jedoch keines seiner Versprechen und seine fortschreitende Demenz macht ihn zu einem jähzornigen, aggressiven Unterdrücker. Anstatt sich zu wehren, erträgt sie all die Demütigungen und nimmt ihre Opferrolle stillschweigend hin, bis sie - in dieser Fremde völlig abhängig, isoliert und verloren - den aufgestauten Hass und den Groll in sich nicht mehr unterdrücken kann und ein schreckliches Verbrechen begeht.
Am Ende landet sie im Gefängnis und hat alles verloren. 18 Jahre später jedoch, als ihr Sohn seine eigene Mutter kennenlernt, und sich mit ihren Taten auseinandersetzt, macht dieser mit ihrer Lebensgeschichte viel Geld - und somit erreicht Consuelo über Irrwege doch das, was sie immer wollte: eine bessere Zukunft für ihren Sohn. Ihr Opfer ist, wenn auch auf bedenkliche Weise, vollbracht.

Iliana Estañol, Johanna Lietha

IlianaEstanolKurzbiographie: Iliana Estañol (geb. in Mexico City) hat an der prestigeträchtigen internationalen Filmschule in Cuba und an der Zürcher Hochschule der Künste Filmregie studiert und Experimentalfilm & Medien an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2002 hat sie verschiedene Filme als Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin geschaffen, welche weltweit an Filmfestivals gezeigt wurden und verschiedenste Preise gewonnen haben. “Nordland”, ihr erster Langspielfilm als Produzentin, wurde im Jahr 2014 uraufgeführt.

 

 

JohannaLiethaKurzbiographie: Johanna Lietha (geb. in Zürich) hat an der London University of the Arts Filmregie studiert. Seit 2009 arbeitete sie in verschiedenen Ländern an diversen Filmprojekten und assistierte international renommierten Regisseuren. Seit 2011 lebt und arbeitet sie in Wien.

2013 haben Johanna und Iliana die Produktionsfirma Silverio Productions gegründet
und im selben Jahr Iliana’s Theaterdebut "Momentum Playground" im Theater an der Gessneralle in Zürich produziert. Sie entwickeln zurzeit die Drehbücher zu „EL TIO JULIAN“ und „XOXO“. Letzteres ist vom österreichischen Filminstitut gefördert und wird von FreibeuterFilm produziert.


Johanna und Ilianas Geschichte "El tio Julian"
EL TIO JULIAN ist eine schwarze Komödie über eine zersplitterte Familie, die durch den Tod des Onkels Julian gezwungenermassen wieder vereint wird. Je mehr Familienmitglieder im Elternhaus der Familie ankommen desto chaotischer wird die Zusammenkunft. In diesem absurden Durcheinander entflammen alte Familienkonflikte wieder und vertuschte Familiengeheimnisse werden gelüftet. Die Angehörigen müssen sich mit der unfreiwilligen Mitgliedschaft in diesem Club namens “Familie” auseinander setzen, mit dem sie mehr verbindet, hat als ihnen lieb ist.

Koeksal Baltaci

Koeksal BaltaciKurzbiografie: 1979 in Tirol geboren und aufgewachsen, lebt Köksal Baltaci seit 2011 in Wien. Filmberichterstattung gehört in seinem Hauptberuf als Zeitungsredakteur zu seinen Schwerpunkten. Um nicht immer nur über die Filme anderer Leute zu schreiben, sondern auch eigene Geschichten zu erzählen, verfasst er seit einigen Jahren Drehbücher für Spielfilme und Konzepte für Dokumentationen.

Köksals Geschichte "Das Opfer"
Der 35-jährige Murat aus Innsbruck täuscht vor, als Kind von einem mittlerweile verstorbenen Priester sexuell missbraucht worden zu sein, um von der Opferschutzanwaltschaft (Klasnic-Kommission) eine finanzielle Entschädigung zu bekommen. Sein Plan geht auf, ihm werden 25.000 Euro zugesprochen. Während des sogenannten Clearing-Verfahrens mit einer Psychologin kommt aber heraus, dass er als Kind tatsächlich sexuell missbraucht wurde – und zwar von seinem Vater. Und dass er den Missbrauch verdrängt hatte. Zudem erfährt er nach Recherchen, dass sich der Priester, den er belastet hat, zeitlebens für sozial schwache Menschen, gegen Missbrauch in kirchlichen Organisationen und für die Integration von Zuwanderern eingesetzt hatte. Als sein Vater dann auch noch an Krebs erkrankt, schlittert Murat in einen schweren inneren Konflikt und gibt schließlich zu, die Vorwürfe gegen die Kirche erfunden zu haben. Die Angelegenheit gerät an die Öffentlichkeit und löst einen handfesten Skandal aus. Murat steht vor den Trümmeren seines Lebens und zieht von Innsbruck nach Wien, um dort einen Neuanfang zu wagen.

Mo Harawe

Muhamed HaraweKurzbiographie: Mein Name ist Mo Harawe. Ich bin in Mogadischu, Somalia geboren und aufgewachsen. Im Jahr 2009 kam ich nach Österreich und lebe seitdem in Graz. Seit meiner Kindheit wollte ich immer Geschichten erzählen, ich hatte immer eine Geschichte im Kopf. Die Welt war für mich wie ein Film und alles was ich sah, stellte ich mir als Film vor. Für mich war klar, dass Filme in meinem Leben immer eine große Rolle spielen würden. Ich wollte sie jedoch nicht nur konsumieren, sondern auch meine eigenen Filmideen umsetzen. Deshalb begann ich vor vier Jahren Drehbücher für Kurzfilme zu schreiben, welche ich dann als Regisseur umsetzte. Anfangs hatte ich weder Erfahrung in diesem Bereich, noch ein Budget. Ich wollte meine Ideen aber unbedingt umsetzen und konnte dies auch, dank vieler Freunde, die mich immer unterstützten. So konnte ich meine ersten Schritte als Filmemacher und Drehbuchautor tun und mich durch das Lernen aus Fehlern und der Erfahrung immer weiter verbessern. Drei Kurzfilme entstanden so in den letzten beiden Jahren: 

• Die andere Seite: 20 Min, über drei Freunde in einem Asylheim, 2013
• The Wall: 10 Min, Über Familienzusammenführung, 2014
• Ausweis: 55 Min Über das Thema Identität, 2015.

Mo's Geschichte "Nach Mogadischu" 
Der somalische Asylwerber Geedi hat es satt: Nach zahlreichen abgelehnten Asylanträgen beschließt er, zu seiner großen Liebe zurückzukehren. Nun tritt er den gefährlichen "umgekehrten" Fluchtweg von Wien nach Mogadischu an. 

Natalija Zupan

Natalija ZupanKurzbiographie: After studying Film and TV Directing at Academy of Dramatic Arts in Zagreb, Croatia, I worked as a freelance director and scriptwriter for over 10 years. Collaborating with all Croatian national broadcasters and independent production companies, I worked on educational shows for children, soap operas, reality shows, documentaries, fiction movies, digital books and mobile applications. 

In 2013 I moved to Vienna, Austria.

Natalijas Geschichte "Viennese Cuisine"
TV comedy serial “Viennese cuisine” follows everyday situation in an old and famous hotel in Vienna's Inennstadt. A centre of this hotel is a crazy, warm, nervous, cruel, and above all, funny place- hotel's kitchen. The story follows characters, both quests and hotels employees, showing collision of different cultures, characters, luxurious past and not so glamorous present tense.

Sandeep Kumar

Sandeep-KumarKurzbiographie: In Neu Delhi, Indien geboren und aufgewachsen, lebte Sandeep Kumar in Deutschland und USA bevor er nach Österreich zog. Seine Leidenschaft für Film und Schauspielerei geht bis zu seiner Zeit in Indien zurück, wo er mit dem jetzigen indischen Superstar Shah Rukh Khan Theater spielte.

Nachdem er zahlreiche Kurzfilme gedreht hatte, gründete er im Jahr 2009 das neue Genre Austro-Bollywood, eine Mischung von dem mainstream Bollywood und dem realistischen Österreichischen Kino. In dem Genre machte Sandeep zwei abendfühlende Spielfilme – KESARIYA BALAM (Liebe ohne Grenzen), 2010 und SERVUS ISHQ, 2014. Kesariya Balam gewann 2011 den österreichischen Staatsmeisterpreis der nicht-kommerziellen Filme, für den besten Film und beste Regie. Servus Ishq wurde von Aichholzer Film koproduziert und lief im Sommer 2014 österreichweit in den Kinos. Sandeep war in beiden Spielfilmen zugleich Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller.

Sandeeps Geschichte „RAJ"
Das Asylverfahren von RAJ, einem seit 10 Jahren in Wien lebenden Inder, wird endgültig negativ entschieden. Um für seine neunjährige Tochter sorgen zu können, bleibt er illegal weiter in Österreich. Er arbeitet fast rund um die Uhr als Zeitungskolporteur und Zusteller und kann daher seine Tochter MAYA kaum sehen. Um sich von der Ausbeutung durch seine Arbeitgeber zu befreien sowie die Erwartungen seiner Tochter erfüllen zu können, entscheidet RAJ sich selbstständig zu machen. Was dann folgt ist ein emotionales Drama das uns quer durch die indische Parallelwelt von Wien führt. 

Der Film 'RAJ' zeigt das Leben der indischen Asylwerber und Migranten in einer Parallelwelt in Österreich von einer ganz anderen Perspektive. Ein sozialkritischer Film, der die angespannte Beziehung zwischen einem indischen Vater und seiner jungen Tochter in dem schwierigen Umfeld der Migrationspolitik zeigt.

Sarah Al-Hashimi

Sarah Al-HashimiKurzbiographie: Sarah Al Hashimi wurde 1984 in Wien als Tochter eines Irakers und einer Österreicherin geboren. Diese Mischung und das Hin- und Hergerissen-Sein zwischen den Kulturen sollte ihr Leben stark prägen. Sie ist zum Beispiel der Grund für die Pubertätskrise, wegen der sie später als ihre Gleichaltrigen die Schule abgeschlossen und als Nachzüglerin begonnen hat Psychologie zu studieren. Während des Studiums flammte ihr Interesse für den Film wieder auf, das sie in ihrer Jugend irgendwo verloren hatte. Sie ist als freie (Film-, und Video-) Journalistin unter anderem beim Biber-Magazin tätig, hatte einen Clip auf Arte-TV laufen und schaffte es mit ihrem eher laienhaften Kurzfilm "Schiebung" das österreichische Innenministerium zu verärgern. Film-Skills holt sie sich bei diversen Workshops wie "Tricky Women-Workshop 2013", "Ethnocineca 2014" und "IFFI-Campus 2014".

Sarahs Geschichte "ERSTEN GRADES"
Lena führt ein leichfüßiges Leben. Als Fotoreporterin schmeißt sie sich gerne mal in gefährliche Situationen und geht ähnlich mit ihren Männerbekanntschaften um. Bei einem Familientreffen lernt sie ihren irakischen Cousin Faris kennen. Sie finden sich anziehend und beginnen eine Affäre. Um aber nicht gleich heiraten zu müssen, verheimlichen sie ihre Zweisamkeit. Denn Lenas Vater hat ihr Faris bereits vor einigen Wochen als potenziellen Ehemann vorgeschlagen. Als die Sache doch rauskommt, nehmen Missverständnisse und schmutzige Geheimnisse ihren Lauf.