Biographien | Story-Outlines

Saison IX (2018)

 

Barbara Antičević

BarbaraAnticevicKurzbiografie
Liebt Genre und will das Publikum unterhalten.
BWL-Diplom, zehn Jahre Produktion und Drehbuch-Diplom an der Filmakademie Baden-Württemberg. Dazwischen Kellnern, Briefmarken sortieren und Flugpassagiere abfertigen.
Förderungen (FFA-Drehbuchförderung, Medienboard Berlin Brandenburg), Stoffentwicklungsprogramme (BABYLON, PowerToThePixel) und Preise (RTL Start Up, Los Angeles Web Series Festival).
Lebt in Ludwigsburg, Wien und Zagreb.

Kurzinhalt „Eine gute Polizistin“
Die frisch vereidete Wiener Polizistin LINDITA (23), Tochter eines kosovo-albanischen Friedensrichters, lebt modern und aufgeklärt. Eine Extremsituation zwingt sie, in mittelalterliche Traditionen einzutauchen und ihr Rechtsverständnis zu verteidigen. Als ihr Leben und das Leben ihrer Familie auf dem Spiel steht, muss sie entscheiden: wir oder die anderen?


Mario Canedo & Brigitta Kanyaro


MarioCanedoPortrait9Kurzbiografie
Mario Canedo; Autor; Schauspieler; Synchronsprecher. Bluatgruppn: null negativ. Wienerbluat mit spanischer Würze. Als Kasperl: „Tatort“, „SOKO Geschichtn“; „Rotzbub“; „Wie ich lernte bei mit selbst Kind zu sein“ und so weida. Bis zum Oscar hot ers gschofft… najo, in der Jury issa gsessn, 2016. Die Autorenschaft: Als Schreiberling hots 2014 angfangen, der Stoff, ebnfalls im Duett mit da Kanyaro Brigitta, wurde bereits „Liniste“ (österreichisch/rumänisches Kammerspiel) in Rumänien verfümt. Die Geschichte zu „TOSKANA ALABASTER oder (ollas nua a Zufoi)“, ist inspiriert durch das Fundamentaldogma einer Werteskala, welcher es zu taxieren obliegt, den „Wert“ des Menschen nach dessen Fähigkeiten und Bildungsstand, zu affirmieren aber auch durch Alter, Herkunft, Geschlecht und Gesundheitszustand abzuqualifizieren. Canedo und Kanyaro nehmen sich dieser Kategorisierung unter ihrer Lupe an, wandeln diese im Umkehrschluss und führen so in einen Kosmos an Skurrilität und Unkonventionalität.
 

Brigitta Kanyaro17 3190Kurzbiografie
Brigitta Kanyaro; Autorin; Schauspielerin; Filmemacherin. Bluatgruppn: null positiv. Wobei, so afoch is ned; geborene Ungarin oba eigentlich Rumänin oba aufgwocht is sie donn irgendwonn in Wels oba leben duats eigentlich in Wien. Als Kasperline „Julia“ ist sie in den „Erbschaftsangelegenheiten“ – ORF Serie, als junge Ermittlerin zu sehen.  Die Autorenschaft: In „Liniste“ auf deitsch „still“, hot si des Trio (Brigitta, Mario und a Floschn Cabernet Sauvignon) dem „Trauern“ als Thema gewidmet, oiso ollas ondere ois lustig. Noch dem bereits verfümten Geschwisterdrama, kummt nun ihr zweita gemeinsamer Stoff: „TOSKANA ALABASTER oder (ollas nua a Zufoi)“, a schene österreichische Komödie. Unter der Verpackung „Unterhaltungsfilm“, basierend auf einem substanziellen Kern, wird hier die Indoktrination, mit Ziel eigene Moralvorstellungen zu statuieren, bewusst versucht zu vermeiden.   Dieser Kinostoff wiedersetzt sich ebenso üblichen sprachlichen und künstlerischen Regularitäten. Was darf Kunst?        

 

Kurzinhalt
„TOSKANA ALABASTER oder (Ollas nua a Zufoi)“
Eine Nervenheilanstalt abgelegen am Rande eines Dorfes. Die Besitzerin, Andrea Wallich (42), erbte das Gebäude und möchte es nun finanziell rentabel machen. Die Regina Wallich Residenz entstand. Sie setzt alles daran, um den höchst möglichen Profit zu erzielen, sie strebt nach dem großen Erfolg. Ihr erster Schritt nach der Gründung, war die Privatisierung der Anstalt. Um sich zwischen den Kassenanstalten zu behaupten und sich abzusetzen, macht sie nun groß Werbung für ihr Haus. Ebenso besitzt sie ein gutes Händchen für den Kunstmarkt. Selbst verkappte Künstlerin, die ihren Traum vom Malen nie verwirklichen konnte, möchte sie dennoch Ausdruck finden und versucht es über die Hintertür. Ein grotesker Zufall ermöglicht es ihr, ein ausbeuterisches System unter dem Dach des skurrilen Treibens der Residenz aufzubauen. Echt krank oder normal verrückt – wer ist hier „normal“ und wer zählt zu den „Ver-rückten“? Als Sebastian (30) eines Tages in die Anstalt hineingeworfen wird, um hier seine Sozialstunden abzubüßen, kommt er einem vermeintlichen Skandal auf die Spur, der längst keiner mehr ist. Auf dieser Reise schweißen die Turbulenzen Sebastian und die PatientInnen, bislang mehr Diagnose als Mensch, unweigerlich zusammen.

 „TOSKANA ALABASTER oder (ollas nua a Zufoi)“ geht der Frage auf den Grund, welchen Wert hat die menschliche und künstlerische Schöpfung für uns und wer berechnet diesen? 


Franziska Pflaum

Franziska Pflaum kleinKurzbiografie
Franziska Pflaum
, geboren und aufgewachsen in Wien, studierte an der Akademie der Bildenden Künste, Wien in der Filmklasse bei Harun Farocki. Danach Filmregie an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg bei Helke Misselwitz und Barbara Albert. Während ihrer Studienzeit entstanden zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme, die auf nationalen und internationalen Festivals zu sehen waren. Ihr Abschlussfilm "So schön wie" du, gewann 2014 den Deutschen Kurzfilmpreis. Das Drehbuch zu ihrem geplantes Debütfilm „Schneetreiben" wurde 2015 mit dem Carl- Mayer Förderpreis ausgezeichnet. Franziska Pflaum war Stipendiatin der Konrad Adenauer- Stiftung und des BKA Startstipendiums. Sie arbeitet in Wien und Berlin als Drehbuchautorin und Regisseurin

(Mehr Infos unter: http://www.cinemanext.at/events/franziska-pflaum)

Kurzinhalt
"Meerjungfrauen weinen nicht"
Eine schüchterne Supermarktkassiererin Mitte 30 entdeckt ihren Mut und findet als Meerjungfrau zu neuem Selbstvertrauen.

 

Dániel Béres & Toby Garfath

Kurzbiografie
Dániel Béres wurde 1975 in Budapest geboren. Er studierte Mathematik und Film. Immer auf der Suche nach neuen Wegen, um Geschichten zu erzählen, bedient er sich mathematischer Ideen und Strukturen. Seit 2008 lebt er in Wien. Er hat zwei Dokumentarfilme und sechs Kurzfilme fertig gedreht. Alle wurden bei internationalen Filmfestivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. 2006 hat er das Nipkow-Programm-Stipendium erhalten und konnte in diesem Rahmen ein Jahr in Berlin wohnen, um dort ein Drehbuch für einen Spielfilm zu entwickeln. Er hat als Mathematiklehrer und Filmjournalist gearbeitet, Tanz-Vorstellungen gedreht und Musikvideos geschnitten. Er unterrichtet Mathematik und Film und entwickelt Drehbücher für sich und andere. 

Kurzinhalt
Forest
is a dystopian science-fiction story that takes place in the near future when IT corporations rule and control the World. People live in smart homes, addicted to their computer screens and barely have sex anymore. Therese, a single mother of two, decides to live off the grid. She moves to a run-down (semi)-smart farm in a forest, trying to get by with her fading programming skills and dodgy computers. Things change drastically when an unplanned garbage disposal of synthetic fungi near her farm gets absorbed by the fungi network, turning the forest into a super-intelligent, nature fuelled AI. Therese and her kids find themselves under threat from anarchist hackers, the police and the forest itself. Their only chance to survive is to figure out its highly sophisticated algorithm and somehow communicate with it.

Nalan Gündüz

Nalan Gündüz Bild sw

Kurzbiografie
Die derzeit Grazerin, immer gebürtige Tirolerin, mal türkischstämmige Wienerin und einst auch Europäerin in Ankara, absolvierte das Jus-Studium in Innsbruck und  arbeitet seit rund neun Jahren im Integrations- und Migrationsbereich.  Außerdem in ihrem Leben: Eine Kostprobe Schauspielerei, ein Stück Kabarett, ein Streifen Drehbuch - brockenweise und seit immer.

Kurzinhalt
Die Geschichte „BEHiYE GiTTi.“ handelt von der ungeliebten Nachbarschaft zwischen dem türkischen Ehepaar Behiye & Cengiz und dem österreichischen Ehepaar Gitti & Ralph in Wien. Eine Nachbarschaft voller Vorurteile, Sturheit und Schubladendenken, bis sich Behiye und Gitti eines Tages im Frauenhaus begegnen, woraus eine Freundschaft entsteht, die in eine Entführung nach Istanbul mündet – und das Leben aller auf den Kopf stellt: Eine Tragikomödie über die Freundschaft zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und eines gemeinsam haben: Die Frage „gehen oder bleiben“?

Anm. zum Titel: Behiye ist ein türk. weiblicher Name. „Behiye gitti“ ist im türkischen ein vollständiger Satz – übersetzt: Behiye ist gegangen.

 


Nooran Talebi

nooranTalebi smallKurzbiografie
Nooran Talebi wurde 1987 in Teheran geboren und ist in Wien aufgewachsen. Er absolvierte das Bachelorstudium der Medientechnik an der FH St. Pölten bevor er 2011 sein Schnitt-Studium an der Filmakademie Wien begann. Neben zahlreichen Fernsehwerbungen arbeitet er als Editor für Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 2018 studiert er Drehbuch auf der Filmakademie Wien. 

Kurzinhalt
Farhad und Mehrdad sind Brüder, wie sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher seien könnten. Farhad arbeitet als Arzt, ist verheiratet und steht kurz vor der Geburt seines ersten Kindes. Mehrdad ist Kellner, führt ein exzessives Nachtleben und wohnt wieder bei seiner Mutter. Doch hinter der Fassade von Farhads geregeltem Leben bröckelt es, denn er hat das Gefühl nie ein eigenes Leben gehabt zu haben. Um die Erwartungen seiner Mutter jedoch nicht zu enttäuschen, führt er ein Doppelleben, das er vor seiner Familie geheim hält. Als Farhads Leben eine unerwartete


Tereza Kotyk

Tereza KotykKurzbiografie: 
Autorin, Filmemacherin. Studium der Kunst, Kunstgeschichte und Media Studies (Kamera) an den Universitäten in Wien, Innsbruck und Dijon. Schauspielunterricht in Manchester und Innsbruck. Diverse Drehbuchausbildungen und Workshops, u.a. im Programm „Diverse Geschichten“ von Witcraft Szenario, Wien / Babylon, London; Masterclasses bei Linda Aronson und Helen Jacey. Writer in Residence im Gunnarshus in Reykjavik und Certificate der Wajda Film School in Warschau (EKRAN). 

Kotyks Debütfilm „Home is Here“ lief auf dem 20. Black Nights Film Festival 2016 in Tallinn in der First Feature Film Competition. Das Drehbuch zu „Das Auenhaus“ hat sie im Workshop des Programms „Diverse Geschichten VII“ entwickelt und ist derzeit in der Produktionsphase; die Drehbücher zu „Tako-Tsubo (Mein Herz, so leicht)“ und „Das Kleid“ sind in Vorbereitung. Sie lebt in Wien und Innsbruck. www.homeishere.at 


Kurzinhalt
Tako-Tsubo (Mein Herz, so leicht) erzählt von 4 Menschen, deren Herzen verschlossen sind: Julia kontrolliert aus Angst vor der Liebe ihr Leben minutiös; Alexander hält sein Herz gefangen, um besser überleben zu können und Alice sieht im verheirateten Michael ihre große Liebe, vor der dieser jedoch flieht. Vor unterschiedlichen privaten und beruflichen Hintergründen kulminieren individuelle Lebensläufe in der Frage, wie denn „Liebe“ ausgelebt werden kann - wenn sie nicht verpasst werden soll.