Biographien | Story-Outlines

Saison III (2012)

RUSLANA BERNDL / SERGEJ SPIRICHIN

RuslanaBerndlRuslana Berndl

Kurzbiographie: Geboren das erste Mal 1972 in L´viv, Ukraine, das zweite Mal 1995 in Wien, Österreich.  Studierte und schloss das Germanistikstudium in der Ukraine ab, Übersetzer- und Dolmetscherstudium in Wien, Dokumentarfilmausbildung. War 2 Jahre freie Hörerin an der Filmakademie Wien. Möchte 2012 das Studium in der TV & Film-Produktion, Postgradualer Universitätslehrgang an der Donau-Universität Krems, abschließen. Nahm teil an den Kulturforschungsexpeditionen in die Arktis und auf den Kilimanjaro. Zu ihrer Publikationen zählen der Roman „Unvergessliches Kino, unvergessliche Sterne“ (gemeinsam mit Sergej Spirichin), das Wörterbuch der Mode („Mode in Russland“), die Biographie „Massud Rahnama – Schauspieler, Dramatiker, Regisseur“ (Co-Autorin).
Zur Zeit arbeitet an der Fertigstellung eines Dokumentarfilms zu einem Thema aus dem Zweiten Weltkrieg, schreibt das Drehbuch für eine schwarze Komödie und ist in einem Projekt des Filmarchiv Austria involviert.
Das Schreiben ist für sie eine Art der kleinen Gleichgewichtstellung in dieser Welt, die Hoffnung auf einen Dialog. Ihr literarischer Lehrer ist Andrej Platonov. Ihr ästhetisches Kredo ist „In der Tiefe der Oberflächen“. Sie spricht 8 Sprachen.

SergejSpirichinSergej Spirichin

Kurzbiographie: Geboren in Sewerodwinsk (UdSSR) im Jahr der Geburt des Filmes " 8½". Studium an der Kunstfachschule in der Stadt Ivanovo. Besuch des Ateliers für Dichtung von Victor Sosnora, Studium der Philosophie in einer religiös-philosophischen Schule. Gründer der Künstlergruppe für radikale Performancekunst „Novye tupye“ ("Die neuen Idioten“) in St. Petersburg. Heideggerianer. Pamphletist. Der Autor von „Miao Meviao Märchen“, „Sö-Filosophie“, „Pferdefleisch“, „Möglicherweise, Beckett“, Unvergessliches Kino, unvergessliche Sterne (in Mitautorschaft mit Ruslana Berndl), „Die grünen Hügel Österreichs“ (Andrei Bely Preis 2004) und andere.  Beim Schreiben neigt er zu leichter Absurdität, Minimalismus, Stilisierung und Genre-Sprengung. Besitzt das Geheimnis über die Herkunft der bestimmten Artikel der deutschen Sprache ("Der", "Die", "Das").

Die Geschichte „HITLERS BRAUT“


Eine ambitionierte ukrainische Filmemacherin und ein quotengeiler österreichischer TV-Redakteur jagen den letzten Zeitzeugen der Nazi-Verbrechen in der Ukraine. Sie kommen sich dabei immer wieder in die Quere. Er ist schlauer, sie ist schneller. Das ganze gesammelte und gedrehte Material wird schlussendlich unbrauchbar.
Es entsteht aber am Ende etwas völlig Ungeahntes.

NATHALIE BORGERS

NathalieBorgersKurzbiographie: Geboren in 1964 in Brüssel, Belgien. Dort aufgewachsen und einen B.A. in Journalismus erworben. Dann freiwillige Auswanderungen: erst nach San Francisco, wo sie weiter Radio, Film und Fernsehen studiert, dann mehrere kurze Dokumentarfilme mit der Firma ATRIOM Productions als Regisseurin und Produzentin verwirklicht. Sie gewinnt 1989 den Studenten-Preis für “Documentary Writing” der National Academy of Television Arts and Sciences, Northern California Chapter.
1992 wandert Borgers nach Wien aus, wo sie bei dem soeben gegründeten Filmverleih SIXPACK FILM arbeitet. Ein Jahr später zieht Borgers nach Paris um und fängt ihre Arbeit als unabhängige Filmmacherin an. Der Dokumentarfilm "Truth Under Siege", gedreht 1994 während des Jugoslawien-Kriegs, wird einer ihrer ersten großen Erfolge. 2001 kehrt sie nach Österreich zurück um "Kronenzeitung, Tag für Tag ein Boulevardstück" zu drehen. Danach ist sie immer wieder in Wien um an verschiedenen Filmprojekten zu arbeiten, so zum Beispiel an "Das Arrangement" (Navigator Film, ARTE, 2005) und zuletzt "Die Frauenkarawane" (Lotus Film, 2009).
2010 filmt Borgers auf der Suche nach den Wurzeln eines Familiengeheimnisses ihre eigene Familie. Erst dadurch erfährt sie, dass sie eine halb-afrikanische Tante hatte. Geboren in Ruanda in der Koloniezeit wurde sie im Alter von nur vier Jahren von ihrem Vater nach Europa gebracht. Warum die Regisseurin nie von ihr gehört hat und welche Geheimnisse mit der Tante verbunden sind, erfährt man in ihrem neuen Dokumentarfilm "Liebesgrüße aus den Kolonien".
Blanche und Rose basiert auf der Geschichte ihrer Tante. Es ist Borgers’ erstes Spielfilm-Drehbuch.

Nathalies Geschichte „BLANCHE, ROSE UND DARA“

Laura, die 17-jährige Tochter von Rose, ist eine empfindliche, aber unmotivierte und depressive junge Frau. Sie erfährt von dem Tod ihres Großvaters, den sie schon lange für Tod hielt. Voller Wut auf ihre Mutter, die sie angelogen hat, entscheidet sie sich, auf die Suche nach den Gründen dieser Familienlüge zu gehen. Ihre Mutter ist ein Kind von einer Schwarzen und einem Weißen, geboren in Afrika in der Koloniezeit. Sie ist aber so gut in Europa „integriert“, dass sie sich fast nicht mehr an diese Zeit bzw. ihre afrikanischen Wurzeln erinnert. Sie will nicht darüber reden und nichts darüber wissen. Laura muss sich  Blanche, Roses Stiefmutter, annähern. Blanche war und ist noch immer Roses größter Feind, da sie Rose aus der Familie verbannt hat.

AYLIN DERINSU

AylinDerinsuKurzbiographie: Ich war 4 Jahre alt, als ich mir in unserer Küche in Istanbul das größte und schärfste Messer meiner Mutter an die Brust setzte. Aber nicht, um zu sterben, sondern aus unbändiger Neugierde. Wie fühlt es sich an, tot zu sein? Zum Glück werde ich das nie erfahren, denn rechtzeitig, bevor ich mir Schaden zufügen konnte, überredete mich mein gesunder Hausverstand und die Schritte meiner Mutter, dass es vielleicht keine so gute Idee wäre, das auszuprobieren. Und so habe ich meine Experimente in die Gedankenwelt verlegt. Seit dieser Zeit kann ich nicht aufhören, der Frage nachzugehen, wie sich verschiedene Situationen, Gefühle, Zustände anfühlen könnten und ich habe mich auf eine Abenteuerreise begeben, die schon mein ganzes Leben anhält. Meine Abenteuer fanden die längste Zeit im Kopf statt. Jetzt schreibe ich sie auf...

Aylins Geschichte „DIE KINDER VON STALHEIM“


Die 70 jährige Norwegerin Ella Nygaard erfährt beim Tod ihrer Ziehmutter wer sie wirklich ist: die Tochter eines österreichischen Wehrmachtsoffiziers und einer Norwegerin. Ella ist in ihrer Identität erschüttert. Sie macht sich auf den Weg nach Österreich, um diesen Vater zu finden und das Familiengeheimnis zu lüften. Statt des Vaters, findet sie eine Halbschwester. Als sie einander als Schwestern aerkennen machen sie sich gemeinsam auf eine spannende Reise in die Vergangenheit, und helfen einander, die Lücken in ihren Biographien zu schließen.

SHIRIN HOOSHMANDI / BERNHARD MAIRITSCH

ShirinHooshmandiShirin Hooshmandi

Kurzbiographie: Vom Theater zum Film ist es nur ein kleiner Schritt. In jungen Jahren kam Shirin das erste Mal mit dem „Kulturschaffen“ in Kontakt. Jede freie Minute verbrachte sie im Kindertheater, sei es auf der Bühne, dahinter oder im Publikumsraum. Einst als mitspielendes Kind hat sie schnell erkannt, wie interessant das Leben hinter der Bühne sein kann. Kostüme, Requisiten, Licht, Technik, Regie und alles, was noch dahintersteckt.
Schon im Alter von 14 Jahren bekam sie schon eigene Verantwortungen, sei es „nur“ zu checken, ob alle Requisiten da sind. In den Jahren neben der Schule arbeitete sie sich bis zum heutigen Tag zur Regieassistentin hinauf.

Durch Zufall geriet sie mit 15 Jahren in die Filmwelt. Drei Wochen Hardcore-Filmdreh in Wien. Und wenn da mal hineingerät, möchte man da gar nicht mehr so schnell weg. Seitdem hat sie bei manch kleineren aber auch schon etwas größeren Filmprojekten tatkräftig mitgearbeitet. Durch die Tätigkeit als Setrunner bekam sie schnell den Ein- und den Durchblick, auf was es ankommt. Sei es Kamera, Licht, Regie, oder Script. Doch dann fragte sie sich eines Tages: „Woher kommt eigentlich die Geschichte“. Letztes Jahr besuchte Shirin unter der Leitung von Roland Berger und Markus Mörth einen Drehbuchkurs und dachte sich, warum nicht schauen, ob sie neben ihrem organisatorischen Talent vielleicht auch kreativ sei.

Als gebürtige Halbperserin entschied sie sich, mit Bernhard Mairitsch in der Geschichte „Die grüne Revolution (Arbeitstitel)“ ein Familiendrama, im Jahre 2009 während der umstrittenen Präsidentschaftswahl.

BernhardMairitschBernhard Mairitsch

Kurzbiographie: Als jüngstes von fünf Kindern hat man es nicht immer leicht. Bernhard Mairitsch kann davon ein Liedchen singen. Die älteren Geschwister dürfen immer alles und haben mehr Rechte. Zudem klingen die Erzählungen ihrer Abenteuer und Erlebnisse aus Jugendtagen immer viel spannender und interessanter als das, was man selber so getan hat. Dennoch soll jetzt niemand glauben, dass sein Leben langweilig war/sei.
Als Kärntner ist es schon eine besondere Leistung, dass er Hochdeutsch konnte, bevor er Kärntnerisch lernte. Ein erneutes sprachliches Umlernen sollte sich dann aber als schwierig erweisen.
Filme liebte er schon immer. Mit 13 Jahren brachte ihn dann –  unerklärlicher Weise – das Videospielen das erste Mal auf den Gedanken, selbst Filmemacher zu werden. Später sollte er zwecks dem Studium von Kärnten nach Wien, Österreich emigrieren. Wenn er nicht bei Studenten und Independent-Produktionen mitarbeitet und sich als unverzichtbarer Mitarbeiter bei diesen Drehs einen Namen macht, widmet er sich dem Studium der Filme - und natürlich  auch dem eigentlichen (Theater-, Film- und Medienwissenschaft)-Studium. Zudem bekommt er jeden Tag gefühlte 100 Ideen für Filme und plant derzeit ein paar Kurzfilme als Regisseur, wobei er in letzter Zeit auch immer mehr dem Drehbuchschreiben zugeneigt ist.
Bei einem Kurzfilmdreh lernte er dann auch Shirin Hooshmandi kennen, und nachdem beide es satt hatten, versehentlich Ideen voneinander zu klauen, beschlossen sie, gemeinsam etwas zu entwickeln.

Die Geschichte „DIE GRÜNE REVOLUTION – DIE GESCHICHTE EINER EHE“


Reza (53) und Fariba (47) sind ein sich liebendes iranisches Ehepaar mit zwei Kindern, Hamid (22) und Medina (17). Die Revolution von 1979 hat den einst ambitionierten Journalisten Reza seines Glaubens an eine bessere Welt beraubt, und er hält sich seitdem aus allem Weltpolitischen raus. Ebenso Fariba. Doch die Vergangenheit holt sie beide ein und scheint ihnen eine neue Chance auf Veränderung zu bieten, als es im Rahmen der Präsidentschaftswahlen 2009 zu Protesten kommt.
Regimegegner und Student Hamid wird während des Überfalls der Miliz auf ein Studentenheim in Teheran verhaftet. Die Eltern erfahren, das der Sohn verhaftet wurde, jedoch nicht von seinem Ableben, und versuchen nun mit allen Mitteln die Freilassung des Sohnes zu erwirken, noch nicht wissend, dass der Sohn bereits verstorben sei.
Fariba, als liebende Mutter, sieht es in ihrer Verantwortung, nichts unversucht zu lassen ihren Sohn zu befreien. Dass bedeutet auch sich Hilfe von den Demonstranten der „grünen Revolution“ holen zu müssen.
Die Festnahme und Gefangenschaft ihres Sohnes führt zu einem Umdenken Faribas über ihre gesamte Situation. Sie wird aktiver, geht auch demonstrieren, und versucht Reza dazu zu überreden, ebenso in das Geschehen rund um sie herum einzugreifen und an den Protesten teilzunehmen.
Doch Reza möchte nicht. Schon einmal hat er an etwas geglaubt und wurde verraten. Ein weiteres Mal will er das nicht zulassen. Daher kommt es zu einer schweren Krise zwischen ihm und seiner Frau, die ihren Höhepunkt darin findet, als sie vom Tod des Sohnes erfahren...

RONÉL OBERHOLZER


RonelOberholzerKurzbiographie: Ronél Oberholzer wurde in Südafrika als Kind braver Eltern geboren. Die Mama war Geschäfstfrau, und Papa arbeitete für die NASA. Die kleine Nellie verbrachte viel Zeit unter dem Satellitenschüssel in Hartebeeshoek und glaubt felsenfest, dass sie eigentlich vom Mond stammt. Sie verliebte sich mit 3 Jahren unsterblich in den Bauernsohn des Grundbesitzers. Trotz folgendem Herzschmerz legte sie eine ausgezeichnete Matura in einer renommierten Mädchenschule hin und studierte das Party-Machen auf der Universität Witwatersrand Johannesburg, welches sie überraschenderweise als Magistra der Musik und Literatur absolvierte. Ihr Leben verträumte sie dann im Dreikampf zwischen Wien, Japan und Südafrika, da sie sich dann doch wieder verliebte, diesmal in dem Urenkel eines Samurais. Trotz Behauptungen böser Zungen glaubt sie erwachsen genug zu werden, die Geschichten ihrer Kopfgeister aufzuschreiben. 

Ronéls Geschichte „ISOLATION – A CASE FOR AGORAPHOBIA“

Der japanische Pathologe Yoji freut sich auf seine neue Stelle in Wien, die Stadt seiner Träume. Seine Frau Akiko findet sich aber nicht zu recht in der Fremde. Nach und nach verlässt sie die Wohnung nicht mehr und verliert die Fähigkeit zu kommunizieren. Yoji schaut hilflos zu, wie Akiko in ihrem inneren Ghetto verschwindet.

AHMED ZMIRIC

AhmedZmiricKurzbiographie: Ahmed Zmiric wurde 1967 in Wien geboren. Mit 7 Jahren ging er zurück nach Bosnien um dort in die Schule zu gehen. In seinem Elternhaus gab es ein Lager mit einer Bücherei, in der er als Kind seine Liebe zu den Büchern fand.
Er machte den Schulabschluss und eine Millitärausbildung im ehemaligen Jugoslawien. Dann kam der Krieg und sein Weg führte zunächst nach Deutschland und dann wieder zurück nach Bosnien und am Ende, 2004, nach Wien. In Wien beginnt er in der Gastronomiebranche zu arbeiten, in der er auch heute noch tätig ist. Die Liebe zu den Büchern und zum Schreiben ist nie erloschen, aber durch diese Lebensgeschichte war sie schwer zu realisieren, besonders das Schreiben selbst... bis jetzt.

Ahmeds Geschichte „DER HÖLLISCHE WEG“

Bosnien, 1992: Zijo ist Moslem und Milan ein Serbe. Sie sind schon seit der Kindheit beste Freunde, quasi unzertrennlich.
Bald beginnt der Krieg und die beiden jungen Männer müssen somit in zwei verschiedene und gegeneinander befeindete Armeen einrücken. Der Krieg dauert vier Jahre und am Ende des Krieges bleibt eine unsichtbare Linie zwischen zwei Kriegsparteien. Bald kommt es zu einem Treffen von Zijo und Milan. Der zu Ende gegangene Krieg hat es nicht geschafft deren Freundschaft zu zerstören.
Zijo hat keine Arbeit und scheint alles verloren zu haben, während Milan der Besitzer eines Bordells ist, in dem illegaler Frauenhandel betrieben wird. Zijo verliebt sich in Viktoria, eine der Prostituierten. Die Liebe ist beidseitig, doch in der Zwischenzeit verschwindet Viktoria auf eine mysteriöse Weise.

Zijo erfährt, dass Viktoria in Wien von ihren "Besitzern" verkauft wurde. Zijo schafft es nach Wien zu kommen und findet sie dort. In Wien basiert auch der Hauptteil der Geschichte, in welchen sich die Mafia einmischt, die im Menschenhandel und Drogen die Hauptrolle spielt. Einer der Chefs dieser Mafia ist Milan, was Zijo nicht wusste. Zijo plant eine Flucht mit Viktoria, doch die Mafia kriegt diesen Plan mit und greift sofort nach Viktoria und versucht Zijo zu töten. Dieser schafft es zu entkommen und erfährt kurze Zeit später, dass Viktoria ermordet wurde.

Doch wer steckt hinter dem ganzen? Ist die Freundschaft von Milan auch weiterhin ehrlich oder ist das Geld und die Macht wichtiger als alles andere? Ist Viktoria das, wofür sie alle halten und ist ihre Liebe echt? Die Antworten auf all diese Fragen bekommt Zijo erst dann, wenn er wieder in Bosnien ist und Milan begegnet!


JULIA R. WALDNER

JuliaRWaldnerKurzbiographie: 

Das Licht der Welt erblickte Julia auf der wunderschönen Insel Madagaskar. Jedoch schon einige Jahre später hing sie das Dschungelbuch-Leben an den Nagel und tauchte in das Sound of Music-Leben in den osttiroler Bergen ein. Dort hatte Julia auch eine unheimliche Begegnung der dritten Art: den Fernseher.
Dieses Pleasantville-Ereignis machten Filme für sie zu einer 24h Sucht, an der auch das Erwachsenenwerden nichts änderte. Diverse Produktionsjobs führten sie dann endlich auf die ersehnten Filmsets, wo sie sich wie Alice im Wunderland fühlte.
Die Lust ihre eigene Kreativität auszuleben drängte sie schließlich into the Wild der Vancouver Film School, wo sie sich in die Matrix des Drehbuchschreibens stürzte.
Zurück in Wien widmet sie sich nun ihrer Final Fantasy: nämlich dem Schreiben von Drehbüchern.

Julias Geschichte „HEARTBEAT“

Die Kinder von Edge City werden von einer geheimnisvollen Herzkrankheit heimgesucht, die sie in einen permanenten lamentierenden Zustand versetzt. Einzig allein die Heilmethode von Dr. Henrik Feest scheint zu helfen: ein chirurgischer Eingriff bei dem das Herz durch einen Glaswürfel von Gefühlen abgeschirmt wird. In seiner Annahme, dass Gefühle die Ursache jeder Krankheit beim Menschen sind, ist Henrik darin bestrebt diese Methode vorbeugend jedem Einwohner verschreiben zu lassen, um die Welt von Krankheit endgültig zu befreien. Die Autoritäten der Stadt hinter sich, ist Henrik kurz davor sein Ziel zu erreichen. Doch dann bringt der plötzliche Tod eines behandelten Kindes die Wende und zwingt Henrik seine eigene Heiltechnik zu hinterfragen.